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Start-Ups unter die Arme greifen

„Mit den topaktuellen Zahlen in den Reportings von Schröder & Partner konnten wir zu unseren namhaften Investoren ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen. Speziell in der Anfangsphase war es für uns als Start-Up wichtig, dass uns unser Steuerberater jederzeit mit fachlichen Auskünften zur Seite stand“, beschreibt Kathleen Ende, kaufmännische Leiterin von OpenSynergy, die Zusammenarbeit in der heiklen Entwicklungsphase.

OpenSynergy ist ein klassisches Start-Up zu uns gekommen. Die Idee und die Qualifikationen waren vorhanden, als das kleine Softwareunternehmen Ende 2007 zu uns als Mandat kam. Allerdings fehlte es für die Produktentwicklungsphase am nötigen Startkapital. Die Entwickler begaben sich auf die Suche nach finanzkräftigen Investoren. Dank der klaren Unternehmensidee und des zukunftsreichen Marktpotentials konnte die Finanzierung für die ersten Jahre gesichert werden.

Namhafte Investoren haben allerdings auch den Anspruch, genau wissen zu wollen, was mit ihrem Geld passiert. „Hier hat uns die Steuerkanzlei enorm geholfen. Durch unkomplizierte Kommunikationswege hatten wir die Möglichkeit, uns schnell abzustimmen und von Anfang an gemeinsam die Buchführung so aufzubauen, dass sie internen und externen Ansprüchen in sehr hohem Maße gerecht wird“, beschreibt Kathleen Ende die Anfänge. „Außerdem ist uns die Kanzlei sogar bei der Honorargestaltung entgegen gekommen.“ Die Anforderungen waren so hoch, dass wir uns dazu gezwungen sahen, eine fast tagaktuelle Buchführung einzuführen. Nur so konnten für die Kostenrechnung, die diversen Projektabrechnungen, Monatsabschlüsse und Zwischenbilanzen verlässliche Zahlen generiert werden.

„Es ist schön, dass wir Start-Ups mit solch zukunftsträchtigen Produkten oder auch Dienstleistungen in der Startphase unter die Arme greifen können“, sagt Oliver Büttner über das Verhältnis zu OpenSynergy. „Wir freuen uns, dass das Start-Up mittlerweile aus den Kinderschuhen geschlüpft ist und mit seinem Produkt das Interesse der gesamten Autoindustrie geweckt hat.“

-> OpenSynergy GmbH

Mit Zahlen begeistern

  • Wieviele Autos durchlaufen unsere Werkstatt am Tag und wie können wir diesen Wert verbessern?
  • Wie steigern wir den Umsatz pro Werkstattmitarbeiter?
  • Wie stehe ich bei meiner Bank da?
  • Wie kann ich mein Rating verbessern und so den Zinssatz bei meiner Bank senken?
  • Wo liegt Verbesserungspotential im Verkauf?
  • Wie erhöhen wir die Kundenzufriedenheit?
  • Wie verbessert man das Betriebsergebnis?

„Das alles sind Fragen, denen ich mich als Autohändler in der heutigen Zeit stellen muss. Der Konkurrenzdruck ist groß, die Hersteller haben enorme Auflagen und die Banken toppen das alles durch erhöhte Anforderungen für gewährte Darlehen und Vorfinanzierungen“, schildert uns Jörg O. Richter seine Erfahrungen. „Diese Umstände erfordern ein enges Zusammenspiel und beste Kommunikation zwischen unserer internen Buchhaltung im Autohaus, unserem Steuerberater und unseren Banken. Was man damit bewegen kann, habe ich in den letzten knapp drei Jahren gesehen.“

Es ist wichtiger denn je mit den Zahlen topaktuell und natürlich korrekt zu sein. Nur so lässt sich ein Unternehmen steuern. Es besteht die Möglichkeit Mitarbeiter weiterzuentwickeln, Abläufe zu optimieren, die Kunden zu begeistern und den Banken zu imponieren.

Kurzum: Dann macht das Unternehmerdasein richtig Spaß!

Genau das haben wir mit unserem Mandanten Schritt für Schritt erarbeitet und ihn bei der Steuerung seines Autohauses unterstützt. Heute erntet er die ersten Früchte dieser Anstrengungen. Die Banken freuen sich auf die Bilanzpräsentation, weil sich die Zahlen hervorragend entwickelt haben. Das spiegelt sich in den Konditionen bei den Banken wieder und erhöht damit die Liquidität und das Ergebnis sowie natürlich die Lebensqualität aller Mitarbeiter und nicht zuletzt des Inhabers.

„Eine besondere und zukunftsträchtige Neuerung ist die Einführung des SKR 51, einem einheitlichen Kontenrahmen für die Kfz-Branche. Gerade Mehrmarkenbetriebe sind damit künftig in der Lage, ihren Verpflichtungen zum Reporting an die Hersteller schneller und einfacher nachzukommen. Durch die gemeinsam entwickelte topaktuelle Buchführung im Autohaus Richter war die Implementierung des neuen Kontenrahmens einfach“, berichtet Steuerberater Oliver Büttner von der Zusammenarbeit und wichtigen ersten Erfahrungen bei der Einführung des SKR 51.

-> Autohaus Jörg O. Richter – Volkswagen
-> Autohaus Jörg O. Richter – Audi

Das Testament auf dem Butterbrotpapier

Wird das vermeintliche Testament nicht auf einer üblichen Schreibunterlage, sondern auf einem Stück Papier oder einem zusammengefalteten Pergamentpapier niedergeschrieben, ist hierin kein ernsthafter Testierwille zu sehen.

So entschied das Oberlandesgericht Hamm am 27.11.2015 (erschienen am 05.01.2016; AZ: 10 W 153/15). In dem ausgeurteilten Fall legten die Enkel der 102 jährigen Erblasserin zwei Schriftstücke vor. Eines von beiden war ein ca. 8×10 cm großer, per Hand ausgeschnittener Zettel mit handschriftlicher Aufschrift. Bei dem anderen handelte es sich um ein mehrfach gefaltetes Stück Pergamentpapier, auf dem sich die gleichen Worte in leicht abgewandelter Anordnung fanden. Die Enkel vertraten die Auffassung, dass es sich bei diesen Schriftstücken um Testamente handelte, aufgrund derer sie Miterben geworden seien.

Das OLG Hamm hingegen vertrat die Auffassung, dass aus diesen Schriftstücken gerade nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann, dass es sich hier um letztwillige Verfügungen der Erblasserin handelt. Ein Indiz dafür war der Umstand, dass, obwohl die Erblasserin der deutschen Sprache in Schrift und Grammatik hinreichend mächtig gewesen ist, die Überschrift gravierende Schreibefehler enthielt und im Text ein vollständiger Satz fehlte. Des Weiteren spreche die Errichtung zweier inhaltlich nahezu identischer Schriftstücke innerhalb eines Jahres vielmehr dafür, dass es sich lediglich um schriftlich dokumentierte Vorüberlegungen oder Entwürfe handele. Letztlich lasse der Umstand, dass diese beiden Schriftstücke in einer Schatulle zwischen diversen wichtigen und unwichtigen Unterlagen aufgefunden worden seien darauf schließen, dass kein ernsthafter Testierwille der Erblasserin vorlag. Vielmehr könnte die Erblasserin die Schriftstücke nicht bewusst aufbewahrt, sondern lediglich vergessen haben.

Diese Entscheidung des Oberlandesgerichtes Hamm zeigt deutlich, wie wichtig es ist, die Vermögensnachfolge rechtzeitig zu Planen und somit vor allem die Erben vor bösen Überraschungen zu schützen. Sollten Sie weitere Fragen zu Nachfolgeregelungen haben, sprechen Sie uns an. Gemeinsam mit Ihnen geben wir Ihnen und Ihren Angehörigen die Sicherheit, dass alles geregelt ist.

Quelle: OLG Hamm, Pressemitteilung v. 5.1.2016

Bagatellgrenze für die Nichtanwendung der Abfärberegelung

Freiberuflichkeit können nicht von der Personengesellschaft selbst, sondern nur von natürlichen Personen erfüllt werden. Das Handeln der Gesellschafter in ihrer gesamthänderischen Verbundenheit und damit das Handeln der Gesellschaft darf kein Element einer nicht freiberuflichen Tätigkeit enthalten.

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Einkünfte einer GbR, die hauptsächlich Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielt und daneben in geringem Umfang eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, dann nicht insgesamt zu gewerblichen Einkünften umqualifiziert werden (sog. Abfärberegelung), wenn die gewerblichen Umsätze eine Bagatellgrenze in Höhe von 3 % der Gesamtnettoumsätze und zusätzlich den Betrag von 24.500  € im Veranlagungszeitraum nicht übersteigen. Im Streitfall waren die Gesellschafter der GbR als Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter tätig.

In einem weiteren Fall hatte eine Karnevalsgruppe Merchandisingartikel in Höhe von 5.000 € verkauft. Auch in dem Fall überstiegen die Umsätze aus gewerblicher Tätigkeit nicht die neu festgesetzten

Durch Gesellschafterwechsel ausgelöste Grunderwerbsteuer keine Anschaffungsnebenkosten

Ein Finanzamt vertrat die Auffassung, dass die durch den Wechsel im Gesellschafterbestand ausgelöste Grunderwerbsteuer als Anschaffungskosten im Rahmen der AfA zu berücksichtigen sei.

Dem widersprach der Bundesfinanzhof. Gegenstand der Besteuerung nach dem Grunderwerbsteuergesetz ist nicht die geänderte Sachherrschaft in der Person des einzelnen Neugesellschafters oder auch mehrerer. Auf der Ebene der Gesellschaft als grundbesitzende Gesamthand liegt daher ertragsteuerlich keine „Anschaffung“ des Bürogebäudes vor: Der Grundbesitz befindet sich nach dem Wechsel im Gesellschafterbestand unverändert im zivilrechtlichen und wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschafter.

Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte

Auch regelmäßige Fahrten eines Betriebsinhabers zwischen seinem häuslichen Büro und dem Sitz seines einzigen Auftraggebers stellen Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte dar. In solchen Fällen werden die Fahrtkosten im Rahmen der Entfernungspauschale berücksichtigt. Auf die Höhe der tatsächlichen Fahrtkosten kommt es nicht an.

Bei einem im Wege eines Dienstvertrags tätigen Unternehmer, der nicht über eine eigene Betriebsstätte verfügt, ist der Ort als Betriebsstätte anzusehen, an dem er die geschuldete Leistung zu erbringen hat. Dies wird in der Regel der Betrieb des Auftraggebers sein.

Für Betriebsinhaber, die nur einen Auftraggeber haben und für ihre regelmäßigen Fahrten einen Pkw nutzen, bedeutet die Entscheidung für die Zeit bis einschließlich 2013 eine Einschränkung der Abzugsmöglichkeiten im Vergleich zu Arbeitnehmern, weil die tatsächlichen Pkw-Kosten die Entfernungspauschale übersteigen.

Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs

Zitat 2

„Endlich ist es egal, ob ich in Berlin oder im Urlaub bin. Der Ort, an dem man sich gerade befindet, spielt keine Rolle mehr bei der ordnungsgemäßen und zeitnahen Erstellung der Buchführung.“

Zitat 1

„Mit den topaktuellen Zahlen in den Reportings von Schröder & Partner – Die Steuerberater konnten wir zu unseren namhaften Investoren ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen.“

Zitat 3

„Durch die Hilfe von Schröder & Partner – Die Steuerberater wurde mir eine große Last im Alltag genommen – die Abgabefristen zehrten wirklich an meinen Nerven.“