Umwandlung und Vermögensübertrag

Sie haben Ihr Unternehmen erfolgreich gestartet? Nicht nur die Umsätze, auch die Gewinne steigen stetig? Vielleicht haben sich aber mittlerweile die Rahmenbedingungen so geändert, dass Sie sich über eine Umwandlung Gedanken machen sollten.

Unter einer Umwandlung ist insbesondere die Verschmelzung, Spaltung (Abspaltung, Aufspaltung, Ausgliederung), der Wechsel der Rechtsform und die Vermögensübertragung zu verstehen.

Anlässe für eine Umwandlung

Gründe für einen solchen Prozess können unter anderem Unstimmigkeiten zwischen den Gesellschaftern aber auch die Neustrukturierung aufgrund eines Generationenwechsels sein. Nicht zuletzt kann eine Umwandlung dabei helfen, etwaige unternehmerische Risiken auf verschiedene Rechtsträger zu verteilen.

Im Rahmen der Umwandlung begleiten wir Sie ab dem ersten Schritt. Abhängig von Ihrem Vorhaben, Ihren Zielen und Wünschen, erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein Konzept und beantworten folgende Fragen:

  • Ist eine Umwandlung meiner derzeitigen Unternehmensstruktur sinnvoll?
  • Welche Zielstruktur ist richtig für mich?
  • Auf welche Risiken, Folgen und Kosten muss ich mich einstellen?
  • Wie genau läuft die Umwandlung ab und welche Schritte muss ich wann machen?

Die Ergebnisse fassen wir für Sie in Ihren persönlichen Konzept schriftlich zusammen. Wir erläutern Ihnen die Vor- und die Nachteile des entsprechenden Vorgehens und weisen Sie auf die einzuhalten Fristen im Zuge der geplanten Umwandlung hin. Eine „Schubladenlösung“ ist als Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.) nicht unser Anspruch.

Für den notariellen und rechtlichen Teil der Umwandlung empfehlen wir Ihnen gern Notare und Rechtsanwälte, mit denen wir bereits langjährig zusammenarbeiten.

Überwachung von Fristen

Insbesondere steuerneutrale Umwandlungen beinhalten viele Fallstricke. So bestehen zum Beispiel bei der Einbringung von Unternehmensteilen in eine Kapitalgesellschaft oder bei einem sogenannten qualifizierten Anteilstausch siebenjährige Nachweispflichten. Eine Fristverlängerung für diese Nachweispflichten ist nicht möglich. Wird folglich eine Frist – wenn auch unverschuldet – versäumt, haben Sie grundsätzlich Ihren Einbringungsgewinn zu versteuern. Der steuerneutrale Prozess kann also auch im Nachgang noch kippen.

Damit Ihnen das nicht passiert, übernehmen wir gerne die Überwachung dieser Fristen und erinnern Sie rechtzeitig an Ihre Pflichten.

Umstrukturierung

Doch nicht immer muss gleich die Unternehmensform gewechselt werden. Oftmals ist dies auch nicht gewünscht.

So können Sie auch ohne eine Umwandlung der Unternehmensform auf eine Betriebsaufspaltung zurückgreifen und in der Folge Besitz und Vermögen vom unternehmerischen Risiko trennen. Aber auch wenn es um Entnahmen aus oder um Verschiebungen zwischen einzelnen Betriebsvermögen geht, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Sprechen Sie uns bitte an und lassen Sie uns gemeinsam neue Wege finden. Überlassen Sie Ihre unternehmerische Zukunft nicht dem Zufall. Wir stehen Ihnen in allen Fragen rund um das Wachstum Ihres Unternehmens zur Seite.