Erbschaftsteuer

Wer bekommt das Haus? Wer tritt die Nachfolge im Betrieb an? Bestehen aufgrund meines Testamentes Pflichtteilsansprüche? Können meine Kinder später die Erbschaftsteuer aufbringen?

Wie hoch ist die Erbschaftsteuer?

Gerade in Bezug auf die letzte Frage hören wir nicht selten das Gegenargument, dass es Freibeträge gibt und die Erbschaftsteuer im unteren Bereich eines Nachlasses nicht hoch sei. Eine Beratung im Vorfeld wird aus diesen Gründen oftmals abgelehnt. Dieser Trugschluss stellt jedoch für die Erben oftmals eine enorme Belastung dar, vor allem, wenn der Nachlass überwiegend aus materiellen Vermögensgegenständen, wie zum Beispiel Immobilien besteht.

Freibeträge beim Erbe nutzen

Viele wissen nicht, dass der nicht aus Geld bestehende Vermögensanfall steuerlich gesondert zu ermitteln ist. Und gerade im Bereich der Immobilien werden die steuerlichen Werte stark unterschätzt. Darüber hinaus ist sowohl der Freibetrag als auch der Steuersatz abhängig vom jeweiligen Grad der Verwandtschaft. Aufgrund dessen kommt es in der Praxis wiederholt vor, dass Vermögen aus der Erbmasse, z.B. die vererbte Immobilie, zur Begleichung der Steuerschuld veräußert werden muss oder der Betriebsnachfolger das Unternehmen nicht fortsetzen kann.

Höhe der Erbschaftsteuer berechnen

Diesem Dilemma können wir mit einer steuerlichen Beratung im Bereich Schenken und Erben zu Lebzeiten vorbeugen. Und je früher wir mit der Planung und Berechnung beginnen können, desto höher sind die Spielräume. Denn die Freibeträge können alle zehn Jahre in voller Höhe in Anspruch genommen werden. So können bereits im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge gezielt Vermögenswerte steuerfrei an die zukünftigen Erben übertragen werden.